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Shadow‘s Edge war einst eine atemberaubende, blühende Stadt. Die Bürger der Stadt liebten Kunst und bemalten die Gebäude und Mauern der Stadt. Und sie schrieben Geschichten und Gedichte und liessen ihren Worten freien Lauf. Ihre Kreativität prägte das Leben und die Kultur der Stadt. Die Menschen hier, schrieben über was sie tief im Innersten bewegte und teilten ihre Gedanken miteinander.

Die Kreativität vereinte die Menschen und die Gemeinschaft wuchs – das Leben in der Stadt war schön.
Worte und Bilder waren es, die dem Leben Sinn gaben und den Bewohnern ein Gefühl von Gemeinschaft. Die Wächter von Shadow’s Edge schützten die Kunst und motivierten die Menschen, immer noch mehr Strassenkunst zu schaffen und noch mehr Geschichten aufzuschreiben, damit diese für zukünftige Generationen erhalten würden. Es spielte keine Rolle, ob es gute oder schlechte Geschichten waren – jedes geschriebene oder aufgezeichnete Wort war Nahrung für die Stadt. Doch dann bahnte sich die Tragödie an, und ein schwerer Sturm zog auf. Die Wolken wurden immer dichter, und auf einmal stand die Zeit still.

Und so kam er, der gefürchtete Tag, von dem die Geschichten der Wächter erzählen…

Der Sturm verschlang die Stadt. Schwerer Regen spülte die Farbe von den Gebäuden, Strassen und Strukturen schneller weg, als die Bürger der Stadt sie wiederbeleben konnten. Der Wind verwüstete alles, was ihm in den Weg kann, und hinterliess die einst blühende Stadt völlig verwahrlost.

Die Menschen der Stadt flohen verzweifelt. Das Chaos herrschte über die übereilte Flucht. Viele Bürger kamen in den massiven Überschwemmungen um. Der Sturm verzerrte die Zeit und spaltete Shadow’s Edge in drei Parallelwelten. In jedem von ihnen blieb ein junger Mensch in den Trümmern stecken.

Die jungen Zurückgebliebenen wussten nur, dass ohne Kunst und Schreiben ihre Stadt dunkel und unfruchtbar bleiben würde. Und so übernahmen diese Teenager die Rolle der Wächter in ihrer Parallelwelt. Sie kämpften gegen die Zeit und suchten einen Weg, die Seele der Stadt wiederzubeleben und so hoffentlich ihre Familien und Freunde zurückzubringen.
Aber die ganze Stadt wieder mit Kunst und Worten füllen – wie soll das ein Mensch alleine schaffen? Dann endlich, nach einer Zeit, die sich unendlich anfühlte, erschien ein schwacher Hoffnungsschimmer… ein Gefährte und Gehilfe, Du, Spieler! Mit dir beginnt eine neue Ära…