fbpx
Kann Gaming deine mentale Gesundheit verbessern?

Wir alle wissen, dass Games riesig Spaß machen können. Sie können uns von Problemen wie Depressionen, Ängsten, Krankheiten oder Schmerzen ablenken. Und sie können uns helfen, Neues zu lernen und neue Fähigkeiten zu entwickeln. Sie sind eine großartige Art, Kontakte zu knüpfen. Also, können Spiele die mentale Gesundheit verbessern?

1938 hat der holländische Historiker Johan Huizinga ein Buch über das Spielen geschrieben: «Homo Ludens». Natürlich ging es ihm dabei nicht um digitales Gaming, sondern darum, dass das Spielen eines der primären Elemente der menschlichen Natur ist. Spielen hilft uns in jungen Jahren uns zu formen und zu dem zu werden, wer wir sind. Wir lernen Fahrrad fahren nicht, indem wir ein Buch lesen, wir steigen auf und üben.

Eine besondere Art von Games sind sogenannte Serious Games. Serious Games sprechen unsere menschlichen Instinkte an – unseren Wunsch Teil von etwas zu sein, uns zu vertiefen, zu lernen und mit anderen zu interagieren. Serious Games sind Spiele, die dazu dienen etwas zu lernen oder zu verarbeiten, wie zum Beispiel Wissen zur Gesundheit, Geschichte oder Mathe, aber auch zum Beispiel Gefühle verarbeiten. Im Gesundheitswesen konzentrierten sich Anwendungen auch auf die Schulung von medizinischem Personal, zum Beispiel um schwierige Gespräche in einem sicheren Rahmen in einer Spielsituation üben zu können. Erst in jüngster Zeit gibt es eine Reihe von Organisationen, die Spiele und Apps erforschen und entwickeln, um Patienten zu helfen, Krankheiten zu managen, Selbstpflegeaktivitäten zu verfolgen und zu Veränderungen zu motivieren.

Gamification ist eine weitere Möglichkeit Spielen, Spielmechanik und Spieldesign und spielerische Element in Nicht-Spiel-Szenarien einzubringen. Zum Beispiel kann aus der Last Medikamente einnehmen zu müssen, mit einer spielerischen Art zu zählen oder die Einnahme nachzuverfolgen etwas Freude eingebracht werden und es einfacher machen diszipliniert zu sein. Fitbits, Jogging-Apps und Anwendungen zur Steuerung oder Beeinflussung des Verhaltens in Bezug auf einen gesunden Lebensstil sind allgegenwärtig und zielen darauf ab, dass (zum Beispiel) Joggen Spaß macht, indem sie eine Storyline, Herausforderungen und Belohnungen bieten. Die Belohnungen reichen von Abzeichen über Fortschrittsbalken bis hin zu In-App-Währungen. Das ist Gamification.

Jüngere Generationen nutzen ihre Technologien fast ununterbrochen. Im Alter von 21 Jahren hat der durchschnittliche junge Amerikaner über zehntausend Stunden mit Computer-, Handy- und Videospielen verbracht (McGonical, 2011). Junge Menschen spielen Spiele nicht nur zum Spaß, sondern nutzen Gaming-Technologie in vielerlei Hinsicht, und diese ist eine nicht wegzudenkende Präsenz in ihrem Alltag.

Von Unterhaltung über soziale Netzwerke bis hin zu Dating-Spielen, Mapping oder E-Learning. Es gibt kaum einen Prozess in unserer heutigen Lebensweise, der nicht von Technologie beeinflusst wird

Bei Digging Deep nutzen wir das Potential von Serious Gaming, um Teenager zu unterstützen, emotionale Herausforderungen zu verarbeiten. Zum Beispiel, wenn sie sich mit einer Enttäuschung, schwierigen Lebenssituation oder einem Gesundheitsproblem oder grossem Lebenstrauma konfrontiert sehen.

Die Möglichkeit, Spielmechaniken zu nutzen, um Situationen, die unangenehm sind und über die man nur schwer sprechen kann, schmackhafter zu machen – um sie auf eine fesselnde und manchmal sogar lustige Art und Weise zu verarbeiten – ist für uns sehr inspirierend und sinnvoll. Das ist der Grund, warum wir Shadow’s Edge entwickelt haben.

Dies ist eine Antwort auf die Frage: Kann Gaming die psychische Gesundheit verbessern? Wir meinen ja! Und wir sind gespannt, was ihr, die mit Games aufwächst noch alles für Serious Games erfinden werdet!

Shadow’s Edge, erhältlich in sechs Sprachen, ist kostenlos im Play Store oder im App Store erhältlich. Kostenlos herunterladen.